Oldies für Oldies – Oldtimertreffen Moers 04.07.26

Zicke, Schwiegermutter-Sitz und ein strahlender Nachwuchsschrauber

Es gibt Treffen, die sind mehr als nur eine Ansammlung schöner Fahrzeuge. Das Oldtimertreffen im Wohn- und Pflegezentrum Moers ist so eines. Hier stehen die Autos nicht irgendwo auf einer Wiese – sie kommen zu den Menschen. Und die Menschen hier freuen sich schon das ganze Jahr darauf!

Neben vielen anderen war auch Fred von „Fred’s Old Banger Garage“ mit einigen Freunden und ihren beeindruckenden ‚Amerikanern‘ angereist. Die fröhliche Truppe ist vom allerersten Treffen an dabei. Jede Frage zu den herrlichen Autos wurde geduldig und ausführlich beantwortet. Und mit einer Begeisterung, die ansteckt!

Neben diesem riesigen Cadillac-Bestattungswagen mutierte der Lotus zum Zwerg. Sechs Meter lang – echt krass! Der stolze Besitzer ist übrigens auch im richtigen Leben mit solchen Autos (allerdings in modern) unterwegs. Allerdings ohne E.T. an Bord;-)

,,Und – findet es wieder statt?“ Diese Frage bekommt Katharina jedes Jahr aufs Neue gestellt.

Katharina ist Leiterin des Sozialen Dienstes im Wohn- und Pflegezentrum und organisiert das Treffen inzwischen seit vier Jahren. Die Bewohnerinnen und Bewohner lieben ihr Oldtimertreffen – für viele ist es die schönste Abwechslung überhaupt und der heimliche Höhepunkt des Sommers. Wer einmal gesehen hat, wie sich Gesichter aufhellen, wenn der erste Oldtimer auf den Hof rollt, versteht sofort, warum.

Eine Zicke, die keine ist:

Jan-Eric hatte sein Auto in den USA gekauft – ohne es je gesehen zu haben! Ein Ford T Deluxe, 95 Jahre alt, Spitzname: „Zicke“. Er erzählte, dass das gute Stück zu Anfang tatsächlich oft herumgezickt habe. Doch mit der Zeit wurde aus der bockigen, kapriziösen Amerikanerin eine treue Begleiterin. Ob große Fahrt, oder nur mal zum Wochenmarkt – seit sieben Jahren sind Jan-Eric und seine Frau nun schon mit ihrer geliebten „Zicke“ unterwegs.

Und sie teilen ihre Freude an dem wunderschönen Auto gern: Wer Lust hat, darf Platz nehmen – und sogar auf den legendären „Schwiegermutter-Sitz“ klettern. Allerdings erst nach detaillierter Erklärung der Einstiegshilfen – ein kleines Ritual, das dazu gehört.

Und dann war da Johannes. Noch Schüler, aber schon ein echter Oldtimer-Freak. Sein Traum: ein altes Auto zum Selberschrauben. Welches? Fast egal, befand er, nur Charakter müsse es haben!

Um den roten Lotus hatte er schon diverse Kreise gezogen und war schockverliebt. Das Angebot, sich einmal ans Lenkrad zu setzen, nahm er strahlend an. Zum Ende der Veranstaltung lud ich ihn zu einer kleinen Spritztour ein. Ganz ehrlich: Er saß schneller auf dem Beifahrersitz, als ich gucken konnte!

Auch für musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Monika eroberte die Herzen mit ihrer erfrischend direkten, herzlichen Art im Sturm. Und das begeisterte Publikum sparte nicht mit Applaus.

Dieser kleine MX5 aus Plüsch war ein toller Hingucker. Solch ein Schlafaugen-Modell ist mein Alltagsklassiker – übrigens auch in racing-green!

Zu seinem Leidwesen konnte mein erfahrener Lotus-Sozius heute nicht persönlich dabei sein. Kurzerhand sorgte er für einen überaus talentierten Stellvertreter. Einer muss ja schließlich die Cookies verteilen!

Ein herzliches Dankeschön geht an Katharina und ihr gesamtes Team, die dieses besondere Treffen mit viel persönlichem Einsatz immer wieder möglich machen. Es war ein berührend schöner Nachmittag bei und mit euch!

,,Und – findet es wieder statt?“

Wir kommen wieder – versprochen!

Oldtimer-Treff Grenzlandring Wegberg, 07.06.2026

Noch eine ganze Stunde bis zum offiziellen Beginn und gerade noch rechtzeitig, um einen der begehrten Plätze direkt vor dem Rathaus zu bekommen…. sooo viele Oldtimerfreunde hatten sich auf den Weg gemacht, um hier den Start in die neue Saison zu feiern. Und das auch noch für einen guten Zweck.

Der Verein „Wegberg Hilft e.V.“ engagiert sich seit langem für soziale Projekte hier in Wegberg und organisiert darüber hinaus Hilfe und Unterstützung für Menschen in der Ukraine.

Unglaublich leckerer, selbstgebackener Kuchen – auch damit kann man helfen. Großes Kompliment an die Bäcker und Bäckerinnen!

Auch die Organisatoren dieses schönen Treffens hatten sich etwas einfallen lassen: Dieser hübsche Aufkleber ist gegen eine Spende erhältlich. Der Erlös geht komplett an die Aktion „WDR-Weihnachtswunder“ und kommt damit insbesondere benachteiligten Kindern zugute.

,,Einen Lotus Europa hatten wir hier noch nie – und heute sind sogar zwei da!“ Einer der Organisatoren war hin und weg, so groß war seine Begeisterung. Seit Kindesbeinen ist es sein Traum solch ein Auto zu besitzen. Einen echten (!) Lotus-Super-Seven hat er schon, damit möchte er im September zum „Goodwood Revival“ auf die Insel fahren. Und der Seven wird bei ihm bleiben, auch wenn er inzwischen aktiv nach Angeboten zu Lotus Europa Ausschau hält. Heute jedenfalls hat er im roten Lotus mal richtig Maß genommen!

Dieser herrliche Lotus Europa Special gehört Martin Herrig. Mit viel Liebe zum Detail und großem Aufwand hat er den Wagen selbst restauriert.

Nie zuvor habe ich einen Lotus mit solch exakten Spaltmaßen gesehen! Die Farbe ist übrigens eine original Lotus Farbe.

Diese flauschige Hand gehört:

Dem stolzen Besitzer eines wunderschönen und liebevoll gepflegten Mercedes 190. Er und sein Freund hatten zu Beginn ihrer Auto-Karriere mit dem 190er des Vaters eine Spritztour unternommen. Mal so richtig krachen lassen und schauen, was geht! Über die Autobahn nach Venlo – ein prägendes Erlebnis bis heute.

Später kamen die ersten Oldtimer – er war durchgängig „british“ unterwegs. Eines schönen Tages fand er sich gänzlich ohne Oldie wieder. Seinen aktuellen Wagen hatte er verkauft und etwas Neues war nicht in Sicht. Bis… ja bis eine befreundete Familie von seiner Misere hörte und eben diesen bordeaux-farbenen 190er ins Spiel brachte. Es wurde die ganz große Auto-Liebe!

Dieser schmucke Triumph war nicht nur mit einem wunderschönen, alten Reisekoffer bestückt…

Bester britischer Humor – quasi „im Vorbeifahren“! Wem die guten Stücke wohl gehören mögen? Vielleicht lässt sich das ja mal herausfinden 😉

Zuverlässiges Kundendienstfahrzeug im Außeneinsatz! Großartig!

Bordausstattung ist ja sooo wichtig!

Kaum zu glauben, aber wahr: Letzten Sonntag habe ich tatsächlich zum ersten Mal in einem Käfer gesessen. Seit 46 Jahren ist dieses Schmuckstück treuer Begleiter von Horst, der zu recht stolz auf dieses tolle Auto sein darf. Und mir eine Riesengaudi beschert hat!

Lotus-Lächeln geht auch im Käfer!

Apropos drinsitzen: In solch einem Renault-Speedster durfte ich auch schon einmal Platz nehmen. 1995 – kurz nach der Markteinführung in Deutschland. Echt beeindruckend, obwohl ich das „Sitzen in Bodennähe“ ja nun wirklich gewohnt war!

Damals wurde dieser flotte Flitzer übrigens nur mit einem kleinen Windabweiser ausgeliefert (Helmpflicht!). Erst ein Jahr später war eine fest verbaute Windschutzscheide gegen Aufpreis erhältlich.

Erinnert ihr euch noch an Max, den man mitsamt seinem Feuerwehrauto für private Feiern buchen kann? Anruf genügt! Auch er war heute wieder mit von der Partie.

Genau wie Nadiia und Gerrit Schmitz, die ebenfalls wieder eines ihrer Einsatzfahrzeuge mitgebracht hatten. Fünfzig Jahre hat es inzwischen auf dem Buckel!

Zwei Jungs haben sich den Motor vorführen lassen und hatten viele Fragen dazu. Und warum denn das Lenkrad so groß sei? Später setzten sich die Beiden noch in unseren Lotus – und staunten nicht schlecht über das kleine Lenkrad. 😉

Der Großvater der beiden Jungs, der in Berlin groß geworden war, hatte als kleiner Junge den damals harten Drill der Feuerwehr auf dem Leiterwagen mitverfolgen können. Antreten! Rauf auf die Leiter! Drehen nach links! Drehen nach rechts! Nicht immer so einfach, meinte er.

Da fühlten wir uns an unseren Freund Ludwig erinnert, ein leidenschaftlicher und langjähriger Berufs-Feuerwehrmann. Er wusste ähnliche Geschichten zu erzählen.

Und wir haben Simone wieder getroffen, die beim FLY&Drive in Mönchengladbach mitsamt ihrem Brautkleid in unserem Lotus gesessen hatte. Ich erinnere mich noch gut an das zauberhafte Foto von damals!

Heute konnten wir sie mit dem Besitzer des anderen Rolls-Royce fotografieren. Leider ist sein wunderschönes Fahrzeug nur im Hintergrund zu sehen. Er hatte sich das gute Stück anlässlich der Hochzeit seiner Tochter gekauft, es ist also ein echtes Hochzeitsauto. Übrigens verleiht er das gute Stück auch gerne mal – auch an Selbstfahrer!

Wiedergesehen haben wir auch den Besitzer des Filmautos von „Colt Seavers – Ein Colt für alle Fälle“. Diesmal war er mit seinem Sohn und seinem Käfer da. Leider haben wir es nicht mehr geschafft, sie zu besuchen!

Erwischt – „Reifenwechsel“ vor der Abfahrt! 😉

Foto: Detlef Kurzrock – danke für den tollen Schnappschuss!
Foto: Detlef Kurzrock

Viel zu schnell verging die schöne Zeit hier in Wegberg. Wir danken all den fleißigen Helfern und den engagierten Organisatoren von Herzen. Weiter So!

Schon bald stehen die nächsten Treffen und Events an. Zum Beispiel die „Zeitblende 1976“ am Freilichtmuseum Kommern, dieser Tage bekamen wir die Anmeldebestätigung. Wir freuen uns sehr, dort auch Bettina und Jürgen(?) mit ihrem Jaguar MK2 wiederzusehen.

Bleibt nur noch das Schlusswort:

Tschüss und auf bald, ihr Lieben!

Classic Köln, 31.05.2026

Der Mut, trotz Feucht-Wetter-Lage nach Köln zu fahren, zahlte sich voll aus. Pünktlich zum Start hörte der Regen auf und niemand bekam auch nur noch einen Tropfen Regen ab. Nach zögerlichem Beginn strömten Teilnehmer und Besucher gleichermaßen zahlreich auf das Gelände in Weidenpesch.

Was für ein Empfang! Mein erstes Interview – gut, dass ich das vorher nicht gewusst habe! 😉

Dann begrüßte uns Günther sehr herzlich. Ihm gehört der liebevoll gepflegte TR3 auf dem Foto. Zumindest noch.

Günther liebäugelt mit einem Borgward-Coupé, dass ihm dieser Tage angeboten wurde. Dafür müsse der Triumph aber leider Platz machen – schweren Herzens aber: ,,Wat mutt dat mutt“!

Apropos abgeben: In solch einen Nash-Metropolitan hatte ich mich vor vielen Jahren schock-verliebt. Er war türkis-weiß und gehörte einer Bekannten. Damals entschied ich mich gegen den Kauf. Das leidige Garagenproblem halt.

Aber mal ehrlich: Ist das nicht ein Schmuckstück? Meinen Glückwunsch an den sicherlich stolzen Besitzer, leider haben wir ihn/sie nicht kennengelernt. Vielleicht lässt sich das ja irgendwann nachholen!

Die Serie von Feuerwehrautos reißt nicht ab. Hier in Weidenpesch war dieses schöne, authentische Fahrzeug zu sehen. Ein Mannschaftswagen vielleicht? Wir hoffen ein anderes Mal mehr zu erfahren.

Ebenfalls auf der Platzrunde entdeckt: Ein toller VW Variant L.

Wusstet ihr, dass man die Modelle dieser Baureihen in einschlägigen Kreisen liebevoll „Nasenbär“ nennt? Was man so alles lernen kann!

Benzingespräch mit Fritten – so ein schön entspannter Nachmittag!

Eine kleine Geschichte ohne Foto:

Zwei Jungs standen begeistert am Lotus. ,,Wollt ihr euch mal reinsetzen? Habt ihr Lust?“ Darauf der Ältere ganz stolz: ,,Ich habe schon mal drin gesessen!“ Wie konnte ich das nur vergessen. 😉 Gemeinsam fanden wir heraus, dass es letztes Jahr beim ‚Fly&Drive‘ in Mönchengladbach gewesen war. Damals traute sich der jüngere Bruder noch nicht einzusteigen. Doch heute gab es kein Halten: Ohne Zögern wurde der Fahrersitz geentert und die Augen strahlten. ,,Wir sehen uns auch noch ein drittes Mal – ganz bestimmt!“ so ihr feierliches Wort zum Abschied. Und wir freuen uns sehr, die größten Fans vom roten Lotus bald wiederzusehen!

Man musste schon genau hinschauen, um sie zu entdecken: Die Grobstaub-Plakete – Kabarett vom Feinsten!

Nicht alles ist Gold was glänzt? Nun, in diesem Fall schon… und zwar 24-karätig! Ein echter Eyecatcher.

Auch der „härteste“ Bolide braucht ein Maskottchen… Auf diesen herrlichen Gran Torino passt „Woodstock“ persönlich auf!

Wir danken den Organisatoren und den vielen, freundlichen Helfern vor Ort von Herzen, dass sie diesen vergnüglichen Tag in Weidenpesch für uns alle möglich gemacht haben!

Und weil’s so schön war noch ein Bonbon:

Als ein sehr interessierter Ford-Escort-Owner erfuhr, dass in unserem ‚Kleinen‘ kein Renault-Motor, sondern die Big-Valve-Maschine von Lotus fröhlich werkelt (Lotus hatte dem legendären Ford-Kent-Motor zwei obenliegende Nockenwellen und einen neuen Zylinderkopf spendiert) war die Sache entschieden: ,,Ich nehme den Motor mit! Oder am Besten gleich das ganze Auto!“

Aber weil das Leben ist nun mal kein Ponyhof ist:

Ging der Escort-Besitzer gut gelaunt, aber unverrichteter Dinge, seiner Wege. Und wir freuten uns, mitsamt Motor und Lotus nach Hause fahren zu können!

Tschüss und auf bald, ihr Lieben!

Aufgalopp in Krefeld! 17.05.2026

Elke und Willi von den Oldtimerfreunden Egelsberg hatten zum Start in die neue Rennbahn-Saison geladen.

Trotz wenig kaiserlichem Wetter, in Form von Dauer-Nieselregen, machten sich zahlreiche Oldiebesitzer auf den Weg nach Krefeld. Nur einer ward nicht gesehen: Petrus alias Wettergott – selbst nass werden ist wohl nicht sein Ding! 😉

Schnell entwickelte sich eine heiter-entspannte Stimmung auf dem Platz, frei nach dem Motto: „Wir machen das Beste draus!“

Foto Daniela Schmelzeisen. Danke für die stimmungsvolle Aufnahme.

Allen voran: der bemerkenswert pragmatische Eigner dieses schönen Fiat Spider.

Gleich zu Beginn lernten wir Horst kennen. Leidenschaftlicher Motorradfahrer (,,nur alt müssen sie sein!“) und Amateurfotograf. Heute hatte er seine Yamaha von 1978 gesattelt. Gut 200 000 Kilometer haben die Beiden schon gemeinsam erlebt. Das riecht nach einer großen Liebe!

Ein bisschen verliebt hatte er sich auch in den roten Lotus, das sympathisch breite Grinsen hat ihn „verraten“.

Ein seltener Anblick: Der rote Lotus im Regen. Die Vorfreude auf dieses Treffen war einfach zu groß gewesen!

Selbst der Lotus-Löwe schielte nach der warmen Daunenjacke. Das pinke Freundschafts-Armband hat er übrigens von meinem Lesekind geschenkt bekommen!

Dann waren da Vater und Sohn. Beide große Fans von altem Blech. Die Glasfaser-Karosserie des Lotus schmälerte ihre Begeisterung für unseren kleinen Briten aber nicht im geringsten.

Die Beiden waren mit ihrem herrlichen, selbst restaurierten MGC GT hier aufgefahren. Eine 6-Zylinder-Maschine blubbert zufrieden unter der Haube und garantiert Fahrspaß pur!

Die frisch gebackene Besitzerin eines roten Triumph 4A IRS erzählte: Fast zwei Jahre sei sie auf der Suche nach ihrem Traumauto gewesen. Vergebens! Ein 4A sollte es sein, mit Einzelradaufhängung, und auf gar keinen Fall british-racing-green, sondern rot. ,,Ich bin ja schließlich ein Mädchen!“

Ihr Vater war es schließlich, der ganz ‚oldschool‘ mal auf „Kleinanzeigen“ nachschaute und prompt fündig wurde. ,,Schau mal, suchst du nicht genau das?“ Such a great Dad!!!

Später begegnete uns ein großer Fan des Oldtimer-Sports. Sein Traum war es, einmal eine bedeutende Oldtimer-Rallye mitzufahren. Quasi in letzter Sekunde bekam er einen Platz auf dem Beifahrersitz eines BMW von 1936 angeboten. Bei einer Rallye rund um Mönchengladbach. Natürlich stieg er ein, ohne zu ahnen worauf er sich da eingelassen hatte.

Der alte BMW war ein Rechtslenker also sitzt der Beifahrer links vom Fahrer. Und jetzt kommt’s:

Immer wenn dieser ihn während des Rennens anstupste, sollte er aus dem linken Fenster schauen und laut rufen: „Geht“ oder „Geht nicht“. Echt krass beim Überholen! Aber irgendwie hat’s wohl funktioniert – das erste Fahrer-Assistenz-System der Automobilgeschichte 😉

Und noch eine kuriose Geschichte:

Ein älterer Herr erinnerte sich, seinem Bruder vor vielen Jahren beim Umzug geholfen zu haben. Er besaß damals einen Ford Taunus (?). Der „Allibert“ des Bruders wurde sorgfältig im Kofferraum verstaut und los ging’s. Leider ist ihm dann ein anderes Auto hinten aufgefahren – Totalschaden!

Auch der „Allibert“ hatte das Ereignis nicht überlebt. Und von der Versicherung gab’s mehr Geld für den Badezimmerschrank, als für den Taunus!

Das ist Max. Sein altes Feuerwehr-Schätzchen hat er 2021 gekauft, das Jahr in dem es zu der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal kam. „Friedolin“ kam aus Hessen – und wurde ebenfalls bei „Kleinanzeigen“ entdeckt!

Besonders stolz ist Max auf das Kennzeichen. Einige Vorbesitzer des Kennzeichens waren schon auf ihn zugekommen 😉

Max ist übrigens gut bekannt mit Nadiia und Gerrit Schmitz. Ihr erinnert euch bestimmt noch an ihren riesigen Magirus-Leiterwagen? (Siehe auch Campus Culture Motorjedöns, 11.10.2025).

Damals ist Max den Beiden quasi auf’s Dach gestiegen. Er kletterte tatsächlich die Drehleiter hinauf. Bis ganz oben natürlich und startete dann auch noch seine Drohne und filmte die verrückte Aktion aus Vogelperspektive!

Die Attrappe einer Kettensäge bekam Max von einer Einrichtung für behinderte Kinder geschenkt und hat seitdem einen festen Platz im Feuerwehr-Einsatzwagen.

Apropos Kinder:

Max und sein Feuerwehrauto kann man buchen und mal selbst ausprobieren, wie alles funktioniert. Für Kindergeburtstage z.B. (geht aber bestimmt auch für „große Kinder“).

Anruf genügt!

Natürlich kennt Max auch den alten, imposanten Leiterwagen der Hauptfeuerwache Krefeld. Er wusste zu erzählen, dass es damals die erste mechanische Drehleiter in ganz Krefeld war! (siehe auch: Auf ein Neues! Saisonstart 2026 am Campus Fichtenhain).

Die Autorin muss gerade feststellen, dass sie heute fast ausschließlich Fotos von roten Autos verendet hat – Zufall?

Ein entspanntes Treffen mit vielen sympathischen Menschen und schönen Begegnungen ging zu Ende. Dankeschön an die Organisatoren von den Oldtimerfreunden Egelsberg für diesen tollen Tag.

Und Last but not Least: Ein großes Kompliment an die fleißigen und immer lächelnden Mädels vom Kaffeestand. Selten waren Heißgetränke so gefragt und wohltuend wie heute!


Wir sagen: ,,Danke für alles, tschüss und bis bald!“

Das Team vom Roten Lotus

Auf ein Neues! Saisonstart 2026 am Campus Fichtenhain!

Scheinbar hatte nicht nur unser Kleiner ungeduldig mit den Hufen gescharrt. Aus allen Himmelsrichtungen hatten sich die „Ritter des alten Blechs“ auf den Weg nach Krefeld gemacht!

Teresa hatte sich schon eine Stunde vor Beginn auf die Lauer gelegt, bewaffnet mit Kamera und Klappstuhl. Die leidenschaftliche Hobbyfotografin (und Oldtimerbesitzerin!) ließ es sich nicht nehmen, die vorbeirollenden Kostbarkeiten zu „schießen“. Eine echte Paparazza eben!

Ihr verdanken wir dieses herrliche Foto von unserer Anfahrt. Großes Dankeschön nochmal dafür!

Schon lange vor der offiziellen „Startzeit“ war der Platz so gut wie voll und so manches edle Schätzchen wurde ersatzweise am Straßenrand geparkt und dort gebührend bewundert.

Wir hatten Glück und wurden im Innenbereich auf der Wiese einge-„wiesen“.

Gleich nebenan ließ man es sich beim Picknick gutgehen – sogar mit Plattenspieler. Und der spielte wirklich! Authentische Mucke aus der Zeit, wie berichtet wurde. Initiator dieses Stilllebens war der stolze Besitzer des gepflegten, silbergrauen BMW im Hintergrund. Er verriet uns auch, warum es damals gerade dieses Auto sein musste: Er hatte sein Geburtsdatum in der Fahrgestellnummer entdeckt!

Apropos Geburtsdatum:

Dieser herrliche, imposante Leiterwagen der Hauptfeuerwache Krefeld hatte bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel.

Dienstbeginn: 1952!

Dienstende: leider unbekannt. Über sachdienliche Hinweise würden wir uns sehr freuen!

Unser Freund Wolfgang berichtete, er habe ein Lenkrad gesehen, „größer als ein Kanaldeckel!“. Tja, damals war Servolenkung eben nicht inbegriffen. Also: LKW-Fahren mit vollem Körpereinsatz!

Derselbe Wolfgang – ein Mann fürs Praktische – schlug später vor: „Immer einen Schuss Stroh-Rum in den Tank!“ Ernst gemeint, oder „Schnaps-Idee?“

Oder ist es das Geheimrezept, weshalb sein schöner Karman-Ghia immer so gut startet? 😉

Allmählich neigte sich dieser vergnügliche Nachmittag dem Ende zu. Selbst der Lotus-Löwe war mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden!

Den Organisatoren und allen fleißigen Helfern vor und hinter den Kulissen gilt unser herzliches Dankeschön. Immer wieder zaubern sie hier ein Ambiente, indem wir Oldtimer-Verrückten uns rundum wohlfühlen können!

,,Tschüss ihr Lieben, bis zum nächsten Mal!“

P.S.:

Für uns gab es zum Abschluss noch einen Abstecher über die KÖ. Dort stand, neben so manch anderem Paparazzo, auch der Lotus-Sozius mit gezückter Kamera.

Ihm gelang es, trotz Müdigkeit, das berühmte „Lotus-Lächeln“ einzufangen!

Dickes Dankeschön an Jan für die tollen Fotos 🙂

Wo geht’s zum Saisonauftakt…?

Alle Arbeiten sind erledigt, der TÜV ist zufrieden und die Nase frisch geputzt! Und Aussicht auf bestes Frühlingswetter!

Der Kleine scharrt schon mit den „Hufen“!

Also auf geht’s! Morgen, zum ersten Motorjedöns 2026 am Campus Fichtenhain in Krefeld.

Und sehen wir uns dort? Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen!

Wachgeküsst! Endlich!

Sooo lang war unser rheinischer Winter schon lange nicht mehr – gefühlt jedenfalls. Nach all dem Regen, Schnee, Eis und wochenlanger Bibber-Kälte hatte Petrus endlich ein Einsehen: drei Tage Sonnenschein bei 18°C. Und das am Stück! Hurraaaa!

Auch nach fast fünf Monaten Winterschlaf ließ sich der Kleine nicht lange bitten: Unser erprobtes Start-Ritual zeigte prompt Wirkung.

Das ist fast so wie bei Dornröschen – nur umgekehrt. Die Prinzessin küsst ihren Prinzen wach! 😉

Ein kurzer Reifencheck an der Tanke und dann eine „technische Erkundungsfahrt“. Gemütlich natürlich! Sorgfältiges Warmfahren ist angesagt, mit offenem Fenster und gespitzten Ohren. Alles fein!

Noch ein paar geplante Wartungsarbeiten im März und die Saison 2026 kann kommen.

Wir freuen uns schon wie Bolle auf das Wiedersehen mit euch!

Cookies für den Lotus!

Vor einigen Tagen erreichte uns ein weiteres, mysteriöses Päckchen. Gänzlich unerwartet und sehr spannend!

Dann kamen sie zum Vorschein, liebevoll und äußerst sorgfältig verpackt…

Wunderschöne, selbstgemachte Lotus-Cookies. Was für eine Freude!

Urheber der süßen Cookie-Kunst: Daniela und Rainer Schmelzeisen. Gute Freunde und stolze Besitzer eines herrlichen, selbstrestaurierten Lotus Europa S1.

Die beiden autoverrückten Spielkinder muss wohl die Langeweile geplagt haben. Jedenfalls kommunizierte Rainer intensiv mit seinem 3D-Drucker in Sachen Ausstechform und Daniela schwang überaus erfolgreich ihre Kuchenrolle!

Natürlich unterzogen wir die Sendung einer sofortigen Qualitätsprüfung: Yummy!!

Ein dickes Dankeschön euch Beiden für diese absolut hinreißende und sehr, sehr leckere Überraschung.

Wir empfehlen die Einführung der Serienproduktion!

Frohe Weihnachten!

Schon länger hatte ich darüber nachgedacht, wie wohl ein Weihnachtsgruß vom Lotus aussehen könnte. Eine wirklich zündende Idee hatte ich bisher allerdings nicht…

So vergingen die Tage. Plätzchen wurden gebacken, verschenkt und natürlich auch verkostet. Yummy! Dann trudelte die erste Weihnachtspost ein – und mit ihr eine ganz besondere Überraschung.

Erkennt ihr das Motiv? Genau, der rote Lotus mit Weihnachtsbaum auf dem Dach! Vielleicht kann er sogar ein bisschen fliegen…? 😉

Wolfgang Siebert, stolzer Oltimerbesitzer und guter Freund, hatte beschlossen uns Weihnachtsgrüße der besonderen Art zukommen zu lassen. In aufwendiger Kleinarbeit „schraubte“ er am Weihnachts-Lotus und ein echtes Unikat entstand. Gesponsert von seiner Enkeltochter, die ihrem Opa mit einer kleinen Materialspende aushalf. Großartig!

Was haben wir uns gefreut! Unser ganz großes Dankeschön an die Beiden für diese tolle Überraschung!

Schnell war klar: Diesen wunderbaren Weihnachtsgruß möchten wir gerne weitergeben:

,,Wir wünschen euch Allen frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein glückliches, friedvolles 2026!“

Wenn einer eine Reise tut… oder die Geschichte von großartigen Freunden

Nach dem Treffen am Campus in Krefeld waren wir nicht weit gekommen. Schon nach wenigen hundert Metern Fahrt ging der Motor aus, abrupt und ohne Vorwarnung. Trotz kräftig drehendem Anlasser blieben alle Startversuche erfolglos. Ein absolutes Novum, denn der Lotus ist die Zuverlässigkeit „in Person“.

Was dann folgte war ein großartiges Stück „gelebte Solidarität“ wie es besser nicht sein konnte!

Nur Minuten später stoppten Freunde von uns: Michael und Wolfgang waren ebenfalls mit ihren Oldies auf dem Heimweg. Schneller als wir gucken konnten, standen sie mit Bordwerkzeug und großem Fachwissen am offenen Motorraum und begaben sich auf Fehlersuche.

Benzin: Okay

Funke an Zündkerze: Nein

Spannung an Zündspule: Ja

Naheliegender Verdacht: Fehler im Zündverteiler. Dieser befindet sich beim Lotus leider schwer zugänglich unterhalb der Vergaserbrücke.

Wie sich dann zeigte, lagen die Beiden mit ihrem Verdacht goldrichtig! Denn inzwischen war ein weiterer, guter Freund eingetroffen. Rainer, seines Zeichens KFZ-Meister und Besitzer eines Lotus Europa S1.

Dank der guten Vorarbeit von Michael und Wolfgang konnte sich Rainer auf den Zündverteiler als Fehlerquelle konzentrieren. Mit einem geübten „Hebammen-Griff“ öffnete er den Deckel des Zündverteilers. Ohne sichtbaren Befund, alles schön trocken und nichts verkokelt. Weil einmal geöffnet, wurde noch ein ‚angeranzter‘ Kontakt frisch angeschliffen. Deckel drauf, dann hieß es: „Lass mal an!“ Und siehe da: Die Maschine sprang an als wäre nie etwas gewesen. Große Freude bei allen Beteiligten!

Wieder Zuhause

Noch viel größer ist jedoch die Freude, solche Freunde zu haben! Mit größter Selbstverständlichkeit helfend, kompetent und zupackend. „Hands-on“ sagt man in Great Britain. Wie treffend!

Wir sind sehr dankbar für diese wunderbare Erfahrung und danken den Dreien noch einmal von Herzen für ihren Einsatz!