Aufgalopp in Krefeld! 17.05.2026

Elke und Willi von den Oldtimerfreunden Egelsberg hatten zum Start in die neue Rennbahn-Saison geladen.

Trotz wenig kaiserlichem Wetter, in Form von Dauer-Nieselregen, machten sich zahlreiche Oldiebesitzer auf den Weg nach Krefeld. Nur einer ward nicht gesehen: Petrus alias Wettergott – selbst nass werden ist wohl nicht sein Ding! 😉

Schnell entwickelte sich eine heiter-entspannte Stimmung auf dem Platz, frei nach dem Motto: „Wir machen das Beste draus!“

Foto Daniela Schmelzeisen. Danke für die stimmungsvolle Aufnahme.

Allen voran: der bemerkenswert pragmatische Eigner dieses schönen Fiat Spider.

Gleich zu Beginn lernten wir Horst kennen. Leidenschaftlicher Motorradfahrer (,,nur alt müssen sie sein!“) und Amateurfotograf. Heute hatte er seine Yamaha von 1978 gesattelt. Gut 200 000 Kilometer haben die Beiden schon gemeinsam erlebt. Das riecht nach einer großen Liebe!

Ein bisschen verliebt hatte er sich auch in den roten Lotus, das sympathisch breite Grinsen hat ihn „verraten“.

Ein seltener Anblick: Der rote Lotus im Regen. Die Vorfreude auf dieses Treffen war einfach zu groß gewesen!

Selbst der Lotus-Löwe schielte nach der warmen Daunenjacke. Das pinke Freundschafts-Armband hat er übrigens von meinem Lesekind geschenkt bekommen!

Dann waren da Vater und Sohn. Beide große Fans von altem Blech. Die Glasfaser-Karosserie des Lotus schmälerte ihre Begeisterung für unseren kleinen Briten aber nicht im geringsten.

Die Beiden waren mit ihrem herrlichen, selbst restaurierten MGC GT hier aufgefahren. Eine 6-Zylinder-Maschine blubbert zufrieden unter der Haube und garantiert Fahrspaß pur!

Die frisch gebackene Besitzerin eines roten Triumph 4A IRS erzählte: Fast zwei Jahre sei sie auf der Suche nach ihrem Traumauto gewesen. Vergebens! Ein 4A sollte es sein, mit Einzelradaufhängung, und auf gar keinen Fall british-racing-green, sondern rot. ,,Ich bin ja schließlich ein Mädchen!“

Ihr Vater war es schließlich, der ganz ‚oldschool‘ mal auf „Kleinanzeigen“ nachschaute und prompt fündig wurde. ,,Schau mal, suchst du nicht genau das?“ Such a great Dad!!!

Später begegnete uns ein großer Fan des Oldtimer-Sports. Sein Traum war es, einmal eine bedeutende Oldtimer-Rallye mitzufahren. Quasi in letzter Sekunde bekam er einen Platz auf dem Beifahrersitz eines BMW von 1936 angeboten. Bei einer Rallye rund um Mönchengladbach. Natürlich stieg er ein, ohne zu ahnen worauf er sich da eingelassen hatte.

Der alte BMW war ein Rechtslenker also sitzt der Beifahrer links vom Fahrer. Und jetzt kommt’s:

Immer wenn dieser ihn während des Rennens anstupste, sollte er aus dem linken Fenster schauen und laut rufen: „Geht“ oder „Geht nicht“. Echt krass beim Überholen! Aber irgendwie hat’s wohl funktioniert – das erste Fahrer-Assistenz-System der Automobilgeschichte 😉

Und noch eine kuriose Geschichte:

Ein älterer Herr erinnerte sich, seinem Bruder vor vielen Jahren beim Umzug geholfen zu haben. Er besaß damals einen Ford Taunus (?). Der „Allibert“ des Bruders wurde sorgfältig im Kofferraum verstaut und los ging’s. Leider ist ihm dann ein anderes Auto hinten aufgefahren – Totalschaden!

Auch der „Allibert“ hatte das Ereignis nicht überlebt. Und von der Versicherung gab’s mehr Geld für den Badezimmerschrank, als für den Taunus!

Das ist Max. Sein altes Feuerwehr-Schätzchen hat er 2021 gekauft, das Jahr in dem es zu der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal kam. „Friedolin“ kam aus Hessen – und wurde ebenfalls bei „Kleinanzeigen“ entdeckt!

Besonders stolz ist Max auf das Kennzeichen. Einige Vorbesitzer des Kennzeichens waren schon auf ihn zugekommen 😉

Max ist übrigens gut bekannt mit Nadiia und Gerrit Schmitz. Ihr erinnert euch bestimmt noch an ihren riesigen Magirus-Leiterwagen? (Siehe auch Campus Culture Motorjedöns, 11.10.2025).

Damals ist Max den Beiden quasi auf’s Dach gestiegen. Er kletterte tatsächlich die Drehleiter hinauf. Bis ganz oben natürlich und startete dann auch noch seine Drohne und filmte die verrückte Aktion aus Vogelperspektive!

Die Attrappe einer Kettensäge bekam Max von einer Einrichtung für behinderte Kinder geschenkt und hat seitdem einen festen Platz im Feuerwehr-Einsatzwagen.

Apropos Kinder:

Max und sein Feuerwehrauto kann man buchen und mal selbst ausprobieren, wie alles funktioniert. Für Kindergeburtstage z.B. (geht aber bestimmt auch für „große Kinder“).

Anruf genügt!

Natürlich kennt Max auch den alten, imposanten Leiterwagen der Hauptfeuerwache Krefeld. Er wusste zu erzählen, dass es damals die erste mechanische Drehleiter in ganz Krefeld war! (siehe auch: Auf ein Neues! Saisonstart 2026 am Campus Fichtenhain).

Die Autorin muss gerade feststellen, dass sie heute fast ausschließlich Fotos von roten Autos verendet hat – Zufall?

Ein entspanntes Treffen mit vielen sympathischen Menschen und schönen Begegnungen ging zu Ende. Dankeschön an die Organisatoren von den Oldtimerfreunden Egelsberg für diesen tollen Tag.

Und Last but not Least: Ein großes Kompliment an die fleißigen und immer lächelnden Mädels vom Kaffeestand. Selten waren Heißgetränke so gefragt und wohltuend wie heute!


Wir sagen: ,,Danke für alles, tschüss und bis bald!“

Das Team vom Roten Lotus

Auf ein Neues! Saisonstart 2026 am Campus Fichtenhain!

Scheinbar hatte nicht nur unser Kleiner ungeduldig mit den Hufen gescharrt. Aus allen Himmelsrichtungen hatten sich die „Ritter des alten Blechs“ auf den Weg nach Krefeld gemacht!

Teresa hatte sich schon eine Stunde vor Beginn auf die Lauer gelegt, bewaffnet mit Kamera und Klappstuhl. Die leidenschaftliche Hobbyfotografin (und Oldtimerbesitzerin!) ließ es sich nicht nehmen, die vorbeirollenden Kostbarkeiten zu „schießen“. Eine echte Paparazza eben!

Ihr verdanken wir dieses herrliche Foto von unserer Anfahrt. Großes Dankeschön nochmal dafür!

Schon lange vor der offiziellen „Startzeit“ war der Platz so gut wie voll und so manches edle Schätzchen wurde ersatzweise am Straßenrand geparkt und dort gebührend bewundert.

Wir hatten Glück und wurden im Innenbereich auf der Wiese einge-„wiesen“.

Gleich nebenan ließ man es sich beim Picknick gutgehen – sogar mit Plattenspieler. Und der spielte wirklich! Authentische Mucke aus der Zeit, wie berichtet wurde. Initiator dieses Stilllebens war der stolze Besitzer des gepflegten, silbergrauen BMW im Hintergrund. Er verriet uns auch, warum es damals gerade dieses Auto sein musste: Er hatte sein Geburtsdatum in der Fahrgestellnummer entdeckt!

Apropos Geburtsdatum:

Dieser herrliche, imposante Leiterwagen der Hauptfeuerwache Krefeld hatte bereits ein paar Jahre mehr auf dem Buckel.

Dienstbeginn: 1952!

Dienstende: leider unbekannt. Über sachdienliche Hinweise würden wir uns sehr freuen!

Unser Freund Wolfgang berichtete, er habe ein Lenkrad gesehen, „größer als ein Kanaldeckel!“. Tja, damals war Servolenkung eben nicht inbegriffen. Also: LKW-Fahren mit vollem Körpereinsatz!

Derselbe Wolfgang – ein Mann fürs Praktische – schlug später vor: „Immer einen Schuss Stroh-Rum in den Tank!“ Ernst gemeint, oder „Schnaps-Idee?“

Oder ist es das Geheimrezept, weshalb sein schöner Karman-Ghia immer so gut startet? 😉

Allmählich neigte sich dieser vergnügliche Nachmittag dem Ende zu. Selbst der Lotus-Löwe war mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden!

Den Organisatoren und allen fleißigen Helfern vor und hinter den Kulissen gilt unser herzliches Dankeschön. Immer wieder zaubern sie hier ein Ambiente, indem wir Oldtimer-Verrückten uns rundum wohlfühlen können!

,,Tschüss ihr Lieben, bis zum nächsten Mal!“

P.S.:

Für uns gab es zum Abschluss noch einen Abstecher über die KÖ. Dort stand, neben so manch anderem Paparazzo, auch der Lotus-Sozius mit gezückter Kamera.

Ihm gelang es, trotz Müdigkeit, das berühmte „Lotus-Lächeln“ einzufangen!

Dickes Dankeschön an Jan für die tollen Fotos 🙂

Wo geht’s zum Saisonauftakt…?

Alle Arbeiten sind erledigt, der TÜV ist zufrieden und die Nase frisch geputzt! Und Aussicht auf bestes Frühlingswetter!

Der Kleine scharrt schon mit den „Hufen“!

Also auf geht’s! Morgen, zum ersten Motorjedöns 2026 am Campus Fichtenhain in Krefeld.

Und sehen wir uns dort? Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen!

Wachgeküsst! Endlich!

Sooo lang war unser rheinischer Winter schon lange nicht mehr – gefühlt jedenfalls. Nach all dem Regen, Schnee, Eis und wochenlanger Bibber-Kälte hatte Petrus endlich ein Einsehen: drei Tage Sonnenschein bei 18°C. Und das am Stück! Hurraaaa!

Auch nach fast fünf Monaten Winterschlaf ließ sich der Kleine nicht lange bitten: Unser erprobtes Start-Ritual zeigte prompt Wirkung.

Das ist fast so wie bei Dornröschen – nur umgekehrt. Die Prinzessin küsst ihren Prinzen wach! 😉

Ein kurzer Reifencheck an der Tanke und dann eine „technische Erkundungsfahrt“. Gemütlich natürlich! Sorgfältiges Warmfahren ist angesagt, mit offenem Fenster und gespitzten Ohren. Alles fein!

Noch ein paar geplante Wartungsarbeiten im März und die Saison 2026 kann kommen.

Wir freuen uns schon wie Bolle auf das Wiedersehen mit euch!

Cookies für den Lotus!

Vor einigen Tagen erreichte uns ein weiteres, mysteriöses Päckchen. Gänzlich unerwartet und sehr spannend!

Dann kamen sie zum Vorschein, liebevoll und äußerst sorgfältig verpackt…

Wunderschöne, selbstgemachte Lotus-Cookies. Was für eine Freude!

Urheber der süßen Cookie-Kunst: Daniela und Rainer Schmelzeisen. Gute Freunde und stolze Besitzer eines herrlichen, selbstrestaurierten Lotus Europa S1.

Die beiden autoverrückten Spielkinder muss wohl die Langeweile geplagt haben. Jedenfalls kommunizierte Rainer intensiv mit seinem 3D-Drucker in Sachen Ausstechform und Daniela schwang überaus erfolgreich ihre Kuchenrolle!

Natürlich unterzogen wir die Sendung einer sofortigen Qualitätsprüfung: Yummy!!

Ein dickes Dankeschön euch Beiden für diese absolut hinreißende und sehr, sehr leckere Überraschung.

Wir empfehlen die Einführung der Serienproduktion!

Frohe Weihnachten!

Schon länger hatte ich darüber nachgedacht, wie wohl ein Weihnachtsgruß vom Lotus aussehen könnte. Eine wirklich zündende Idee hatte ich bisher allerdings nicht…

So vergingen die Tage. Plätzchen wurden gebacken, verschenkt und natürlich auch verkostet. Yummy! Dann trudelte die erste Weihnachtspost ein – und mit ihr eine ganz besondere Überraschung.

Erkennt ihr das Motiv? Genau, der rote Lotus mit Weihnachtsbaum auf dem Dach! Vielleicht kann er sogar ein bisschen fliegen…? 😉

Wolfgang Siebert, stolzer Oltimerbesitzer und guter Freund, hatte beschlossen uns Weihnachtsgrüße der besonderen Art zukommen zu lassen. In aufwendiger Kleinarbeit „schraubte“ er am Weihnachts-Lotus und ein echtes Unikat entstand. Gesponsert von seiner Enkeltochter, die ihrem Opa mit einer kleinen Materialspende aushalf. Großartig!

Was haben wir uns gefreut! Unser ganz großes Dankeschön an die Beiden für diese tolle Überraschung!

Schnell war klar: Diesen wunderbaren Weihnachtsgruß möchten wir gerne weitergeben:

,,Wir wünschen euch Allen frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein glückliches, friedvolles 2026!“

Wenn einer eine Reise tut… oder die Geschichte von großartigen Freunden

Nach dem Treffen am Campus in Krefeld waren wir nicht weit gekommen. Schon nach wenigen hundert Metern Fahrt ging der Motor aus, abrupt und ohne Vorwarnung. Trotz kräftig drehendem Anlasser blieben alle Startversuche erfolglos. Ein absolutes Novum, denn der Lotus ist die Zuverlässigkeit „in Person“.

Was dann folgte war ein großartiges Stück „gelebte Solidarität“ wie es besser nicht sein konnte!

Nur Minuten später stoppten Freunde von uns: Michael und Wolfgang waren ebenfalls mit ihren Oldies auf dem Heimweg. Schneller als wir gucken konnten, standen sie mit Bordwerkzeug und großem Fachwissen am offenen Motorraum und begaben sich auf Fehlersuche.

Benzin: Okay

Funke an Zündkerze: Nein

Spannung an Zündspule: Ja

Naheliegender Verdacht: Fehler im Zündverteiler. Dieser befindet sich beim Lotus leider schwer zugänglich unterhalb der Vergaserbrücke.

Wie sich dann zeigte, lagen die Beiden mit ihrem Verdacht goldrichtig! Denn inzwischen war ein weiterer, guter Freund eingetroffen. Rainer, seines Zeichens KFZ-Meister und Besitzer eines Lotus Europa S1.

Dank der guten Vorarbeit von Michael und Wolfgang konnte sich Rainer auf den Zündverteiler als Fehlerquelle konzentrieren. Mit einem geübten „Hebammen-Griff“ öffnete er den Deckel des Zündverteilers. Ohne sichtbaren Befund, alles schön trocken und nichts verkokelt. Weil einmal geöffnet, wurde noch ein ‚angeranzter‘ Kontakt frisch angeschliffen. Deckel drauf, dann hieß es: „Lass mal an!“ Und siehe da: Die Maschine sprang an als wäre nie etwas gewesen. Große Freude bei allen Beteiligten!

Wieder Zuhause

Noch viel größer ist jedoch die Freude, solche Freunde zu haben! Mit größter Selbstverständlichkeit helfend, kompetent und zupackend. „Hands-on“ sagt man in Great Britain. Wie treffend!

Wir sind sehr dankbar für diese wunderbare Erfahrung und danken den Dreien noch einmal von Herzen für ihren Einsatz!

Campus Culture Motorjedöns, Krefeld, 11.10.2025

„Wie kommt Frau zu solch einem Auto?“

Diese Frage beschäftigte den freundlichen Parkplatz-Navigator, der mich zu meinem Stellplatz begleitete, ungemein. Ich vergesse immer wieder: Was für mich so selbstverständlich geworden ist, sorgt bei Anderen erst einmal für große Augen.

Das letzte Campus-Treffen der Saison geriet zum ganz großen Wiedersehen der Oldtimer-Familie! Binnen kürzester Zeit war der Platz randvoll mit herrlichen Oldtimern verschiedenster Couleur. Eine herrlich entspannte Stimmung machte sich breit. Auch dank der vielen Sitzgelegenheiten inmitten der Fahrzeuge, die zu geselligen Auszeiten einluden. Straßencafé mal anders – großes Lob an die Organisatoren für diese tolle, neue Idee!

So vielen Freunden und vertrauten Gesichtern sind wir heute nochmal begegnet!

Erinnert ihr euch noch an Jürgen und seine beiden Gelbschwarzen Renner? Auch er ließ hier und heute die Saison ausklingen. Und erzählte, dass er traditionell am 1. Mai beim großen Maikäfertreffen in Hannover in die neue Saison startet. Und das schon seit 1983, also von Beginn an!

Immer wieder ein wahrhaft großer Auftritt: Gerrit und Nadiia Schmitz mit ihrem riesigen, roten Leiterwagen – zumindest aus Lotusperspektive! 😉

Lotus meets Magirus

Ebenfalls eine Freude zu sehen: Selten sah man Elke und Willi von den Oldtimerfreunden Egelsberg so entspannt genießend an der „Strecke“ sitzen. Vor allem wenn man weiß, mit welch großem Einsatz die Beiden ihren Gastgeberpflichten bei ihren Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn nachkommen.

Und wir trafen Thomas Rogasch. Von ihm haben wir bereits das ein oder andere ausgefallene Foto vom roten Lotus bekommen. Diesmal in Cartoon-Comic-Version. Dankeschön dafür!

Viele Freunde – wenig Fotos!

Der Nachmittag war einfach zu kurz ;-). Doch ein paar Impressionen haben wir noch:

Ein wunderbarer Nachmittag am Campus ging zu Ende und wir danken den Organisatoren herzlich für diese rundum gelungene Veranstaltung.

Ein ganz besonderes Highlight: Das unermüdliche, fixe und – trotz des großen Andrangs – immer freundliche und hilfsbereite Barpersonal.

,,Mädels – ihr habt die Party gerockt!“

Das war’s! – Wir freuen uns auf viele schöne Treffen in 2026!

Das war’s?

Nicht so ganz – aber das ist eine neue Geschichte

FLY & DRIVE IN, Flughafen Mönchengladbach, 31.08.2025

Der Sonntag begann mit echtem, rheinischem Fissel-Regen. Die Folge: kein Stau vor dem Hangar! So früh am Morgen hatte sich erstmal nur der harte Kern der Oldiefahrer auf den Weg gemacht – schließlich gab es ordentlich was zu feiern:

Diese tolle Location mit echtem Flughafen-Feeling gibt es tatsächlich schon seit 10 Jahren. Wir gratulieren herzlich!

Dankeschön an Detlef Kurzrock für die tollen Fotos!

Wer kennt sie nicht, die spektakuläre Einfahrt durch den Junkers-Hangar. Die automobile Peep-Show für Fotografen und wahre Enthusiasten!

Das mit dem Fissel-Regen hatte sich übrigens bald erledigt. Die Sonne kam raus und es wurde ein wunderschöner Spätsommertag!

Foto: Detlef Kurzrock

Der Platz füllte sich zusehends und zur Mittagszeit hatte der Stau draußen vor dem Hangar wieder die gewohnte Länge. Fünf Autos raus = fünf Autos rein, so die Vorgabe – Geduld war gefragt, aber alle freuten sich endlich wieder hier sein zu dürfen!

Gleich zu Beginn fiel uns dieses ungewöhnliche Gespann auf. Der Anhänger ist tatsächlich ein Einzelstück. Der ursprüngliche Besitzer hatte ihn mit Hilfe seines besten Freundes, einem begabten Schreiner, in liebevoller Handarbeit angefertigt.

Inzwischen wurde das gute Stück vom jetzigen Eigentümer aufwendig restauriert und ist, bis auf die Inneneinrichtung, fertig.

Ebenfalls mit viel Liebe zum Detail und in Eigenregie restauriert: Dieser herrliche Barkas. Wie zu sehen, macht sich die Ladefläche auch ganz prima als Kaffeetafel! Dieter ist da ziemlich pragmatisch. Schließlich wurde sein Barkas als Nutzfahrzeug gebaut und das solle er auch bleiben!

Und eine spannende Geschichte gibt es auch, denn das Fahrzeug hat zwei Fahrzeugbriefe! Der eine wurde 1954 ausgestellt, weil Papiere in diesen wirren Zeiten häufig nicht mehr existierten (verbrannt, verloren, gestohlen…). Viele Jahr später musste im Rahmen der Restaurierung die Sitzbank samt Lehne demontiert werden. Und was denkt ihr, kam da wohl zum Vorschein? Genau! Der originale Fahrzeugbrief aus dem Jahre 1943!

Auf meine freundliche Rückfrage, ob denn inzwischen… meinte der sehr sympathische Urheber dieser interessanten Annonce mit einem Augenzwinkern: Nein, bisher leider noch nicht, aber ich werde weitersuchen! Wir drücken die Daumen 😉

Dann lernte ich Thomas kennen, seine ganz große Leidenschaft sind Filmautos. In seiner Sammlung stehen so einige „Schätzchen“, die in berühmten Film- und TV-Produktionen mitgewirkt haben.

So wie dieser beeindruckende GMC – bekannt aus der Serie „Ein Colt für alle Fälle“. Man beachte die besonderen Details 😉

Und noch etwas ganz besonderes: Ein Brautkleid im Lotus! Es gehört Simone. Sie erspart ihrem wunderschönen Brautkleid ein tristes Dasein in irgendwelchen Schränken indem sie es bei Oldtimertreffen spazieren führt. Denn:

Simone und ihr Angetrauter sind seit einiger Zeit stolze Besitzer eines traumhaft schönen Rolls-Royce von 1934. Und das ehemalige Brautkleid, jetzt im edlen schwarz-weiß-Look, passt perfekt zu diesem eleganten Fahrzeug!

Es folgte eine spontane Einladung zum Gegenbesuch, die wir ebenso spontan und sehr gerne annahmen. Danke für das tolle Foto, liebe Simone!

Auch zwei-rädrige Klassiker gab es zu bestaunen, teilweise sogar aus den 1930er Jahren. Tobi und Fabian sind begeisterte Sammler und geduldige Schrauber. Wieso Geduldig? Nun, das Auftreiben von originalen (Ersatz)Teilen braucht viel Zeit. Im Einzelfall können schon mal Jahre vergehen bis man fündig wird, berichteten die Beiden. Umso größer die Freude, wenn die Suche erfolgreich ist!

Apropos Freude: Als halber Holländer ist der Lotus-Sozius natürlich ein großer Zweirad-Fan und ließ sich die Einladung zu einer kleinen Spritztour nicht entgehen! Was für eine Gaudi!

Eine schöne Erinnerung für mich: Solch einen schicken und schnellen(!) Honda CRX fuhr ich selbst viele Jahre. Mann hat der Spaß gemacht!! Leider musste er irgendwann Platz machen – für ein Mazda MX5 Cabrio von 1995, das ich bis heute mit großer Begeisterung im Alltag fahre.

Kein Fly & Drive In ohne Flugzeuge! Die legendäre „Tante JU“ sieht man schon von weitem, wenn man auf den Platz fährt. Sie hat auf dem Flughafen Mönchengladbach ihre Heimat gefunden und kann an Tagen wie heute auch von innen besichtigt werden.

Bei gutem Flugwetter nimmt so manches historische Flugzeug Kurs auf Mönchengladbach um beim Fly & Drive In dabei zu sein. Sehr zur Freude des staunenden Publikums!

Und hier noch eine besonders liebenswerte Geschichte. Wie ihr wisst, teilen wir unsere Freude an unserem kleinen roten Flitzer gerne mit anderen. So hatten wir auch eine Mutter mit ihrem Jungen eingeladen im Lotus Platz zu nehmen.

Danke an den Sozius für den wunderbaren Schnappschuss!

Begeistert setzte sich Mama ans Steuer und bat ihren Sohn, ein Foto von ihr zu machen. In der Eile wusste dieser nicht wohin mit seinem Muffin und platzierte ihn vorsichtig vor dem Scheinwerfer. Et voilà – die Kunstwelt ist um ein hinreißendes Stillleben reicher!

Einmal mehr ging ein schöner Tag mit vielen interessanten Menschen und ihren spannenden Geschichten zu Ende.

Wir danken den Organisatoren und all ihren freundlichen, gut gelaunten Helfern für dieses rundum gelungene Event!

Campus Culture Motorjedöns, Krefeld, 16.08.2025

Heute beginne ich mit einem großen Dankeschön. Es gilt unseren Lotusfreunden Daniela und Rainer Schmelzeisen. So oft schon hatten sie uns begeistert von diesem tollen Oldtimerevent erzählt… und diesmal waren wir dabei: Der rote Lotus auf dem Campus in Fichtenhain.

Und nun auf zu einer kleinen Platzrunde – Autos, Menschen und ihre Geschichten galt es zu entdecken!

Ein Wolf im Schafspelz – oder die Geschichte von Jürgen und seinem Käfer, der seit 44 Jahren bei ihm lebt.

Dieser gelb-schwarze Renner (GSR – so die offizielle Abkürzung!) stammt aus einer Sonder-Edition. Nur 3.500 Stück wurden gebaut. Im zarten Alter von 17 1/2 Jahren hat Jürgen ihn für 5.000 DM gekauft, mit 1.000 DM Darlehen von der Mutter. (Was für eine coole Mum!). Das hat er dann peu à peu von seinem Lehrlingsgehalt abgestottert, 100 DM jeden Monat!

Später spendierte Jürgen seinem Käfer einen Motor vom Porsche 912, der aktuell 120 PS liefert. Ein bisschen Spaß muss schließlich sein 😉

2013 erschien der New Beetle in der gleichen gelb-schwarzen Sonderedition mit nur 3500 Exemplaren. Als Reminiszenz an den Käfer von 1973.

Jürgen wurde schwach, kaufte und stellte den Beetle neben seinen Käfer. Ob die coole Mum auch an diesem Deal „beteiligt“ war, konnte nicht geklärt werden 😉

Apropos schwarz-gelbe Renner:

In der Nähe stand ein herrlicher VW SP2. Leider haben wir den Besitzer nicht kennengelernt. Und nein – er gehört nicht Jürgen 😉

Diesen wunderbaren Ford Taunus im Originalzustand hat der stolze Besitzer erst vor 3 Tagen erwerben dürfen. Nach 10 Jahren Verhandlungsarbeit! So viel Beharrlichkeit, das mußte doch einfach belohnt werden!

Erinnert ihr euch noch an die fantastischen Stunts aus der Kultserie The Dukes of Hazzard?

Die Inspiration…
Der fliegende Lotus – mit KI ist alles möglich

Einer der größten Fans von General Lee war offensichtlich hier und heute auf dem Campus unterwegs! Und die Autorin fühlte sich inspiriert: Ob der rote Lotus wohl auch so herrlich fliegen könnte? Yes – he can!

Noch mehr Skurriles? Aber gerne!

Da braucht es keine Worte!

Und der freundliche Owner dieses GMC hat nicht nur einen sehr besonderen Humor, sondern in seinem Oldie genug Platz für eine komplette Bierzelt-Garnitur!

Später lernten wir ein zauberhaftes Ehepaar kennen, das sich ganz der britischen Lebensart verschrieben hat. Ihr großes, gemeinsames Hobby sind britische Oldtimer. Heute waren sie mit ihrem wunderschönen Morris Minor hier.

Die Beiden schrauben übrigens selbst – auch die Lady, wie sie uns mit einem strahlendem Lächeln verriet!

Last but not least: Lotus meets Leiterwagen!

Dieses super erhaltene und voll funktionsfähige Feuerwehr-Fahrzeug gehört Gerrit Schmitz. Der Feuerwehrmann aus Leidenschaft schraubt und wartet seine „roten Oldies“ selbst. Geduldig beantwortete er all unsere Fragen. Und das Beste: wir bekamen eine Live-Show der Drehleiter in Aktion! Niemals zuvor war ich so nah dran – wirklich beeindruckend!

Der alte Magirus-Leiterwagen hört übrigens auf den Namen „Rudolph“, wegen der sehr präsenten roten Kontrollleuchte am Armaturenbrett. Die Tradition der Namensgebung kommt nicht von ungefähr:

Ein 7jähriges Mädchen saß einmal in einem der Feuerwehrautos und weigerte sich standhaft wieder auszusteigen. Schließlich fragte es, ob das rote Auto denn überhaupt schon einen Namen habe. Nein, einen Namen gebe es noch nicht, so die Antwort, aber wenn sie einen guten wisse…

„Ketchup!“ rief die Kleine begeistert – seitdem bekommen alle Fahrzeuge im Hause Schmitz einen Namen!

Für uns ging ein schöner, spannender Tag am Campus Fichtenhain zu Ende. So viele herrliche, sehenswerte Autos waren hier am Start – unmöglich sie alle aufzuzählen.

Wir danken den Organisatoren dieser rundum gelungenen Veranstaltung herzlich und sagen: ,,Auf Wiedersehen und tschüß bis bald!“